14. Juni 2023
Generative KI ist eine Form von KI, die neue Daten erzeugen kann, die den Trainingsdaten ähneln. Solche Modelle werden in vielen Bereichen eingesetzt – von realistischen menschlichen Gesichtern bis zu Texten, die sich nicht von menschlichen unterscheiden lassen. Eines der fortschrittlichsten generativen Modelle ist GPT-4, die neueste Version der Reihe Generative Pretrained Transformer von OpenAI. Es versteht und erzeugt menschenähnlichen Text sehr gut und ist damit ein leistungsfähiges Werkzeug für viele Anwendungen.
IoT dagegen ist ein Netzwerk physischer Objekte, die jeweils mit Sensoren, Software und weiteren Technologien ausgestattet sind, um sich über das Internet mit anderen Geräten und Systemen zu verbinden und Daten auszutauschen. Mit der Reife des IoT dürfte die Zahl vernetzter Geräte exponentiell wachsen – und mit ihr eine Datenflut, die sich manuell kaum noch verwalten und auswerten lässt. Genau hier kommt generative KI ins Spiel.

Qualitätssicherung (QA) im IoT ist ein zentraler Prozess, der die Zuverlässigkeit und Wirksamkeit von IoT-Systemen in der Entwicklung sicherstellt. Sie reicht vom Test einzelner Gerätefunktionen bis zur Prüfung der Prozesse im gesamten Ökosystem. Je größer IoT-Systeme werden, desto weniger lässt sich QA manuell bewältigen – automatisierte Lösungen werden notwendig.
KI-Modelle können die QA im IoT deutlich verbessern, weil sie Quellmaterial verstehen und Ergebnisse erzeugen. Einige Beispiele:

Die Einsatzmöglichkeiten von KI in der QA sind vielfältig. Einige konkrete Szenarien zeigen ihr Potenzial:
Nehmen wir ein Smart-Home-System aus vielen vernetzten Geräten wie Thermostaten, Überwachungskameras und Beleuchtung. KI kann Testfälle erzeugen, die verschiedene Situationen simulieren – vom Energieverbrauch bis zu den Sicherheitsfunktionen. Ein Modell kann eine ganze Reihe von Testszenarien erstellen, etwa unterschiedliche Wetterbedingungen für das Thermostat simulieren oder die Reaktionszeit der Alarmanlage unter wechselnden Umständen prüfen.
Im IIoT arbeiten komplexe Maschinen in großen Prozessen, in denen schon eine kleine Störung erhebliche Verluste verursachen kann. KI kann umfassende Testfälle für Systeme der vorausschauenden Wartung erstellen, die anhand von Sensordaten Ausfälle vorhersagen und abwenden. Außerdem kann das Modell helfen, die riesigen Mengen an Sensordaten zu interpretieren und Auffälligkeiten zu erkennen – es wirkt dann wie ein Frühwarnsystem.
In der Präzisionslandwirtschaft erfassen IoT-Geräte Daten für Entscheidungen zu Pflanzengesundheit, Bewässerung und Schädlingsbekämpfung. KI kann daraus automatisch detaillierte Berichte erstellen und Landwirten klare, umsetzbare Erkenntnisse liefern. Sie kann außerdem helfen, Sensorwerte zu validieren, damit die Berichte genau sind.

Bei EMBIQ wissen wir: KI und IoT sind mehr als Schlagworte – richtig eingesetzt, bringen sie echten Nutzen. Wir arbeiten mit generativer KI und IoT und verbinden beide, um Lösungen zu liefern, die die Anforderungen unserer Kunden erfüllen und neue Möglichkeiten erschließen. Ob Qualitätsverfahren für Smart-Home-Systeme, die sich an das Nutzerverhalten anpassen, IIoT-Lösungen zur Optimierung von Fertigungsprozessen oder Agrar-IoT-Systeme für höhere Erträge – wir haben selbst erlebt, welchen Mehrwert die Verbindung von KI und IoT schafft.
IoT entwickelt sich weiter, und die Bedeutung der QA ist kaum zu überschätzen. Generative KI in der IoT-QA bietet die Chance, Tests effizienter zu machen, Fehler besser zu diagnostizieren, die Gültigkeit von Daten zu sichern und so zuverlässigere und robustere IoT-Lösungen zu liefern.
Wir bei EMBIQ sehen großes Potenzial in generativer KI und helfen Unternehmen gern, es zu nutzen. Wenn Sie die Qualität Ihrer IoT-Lösungen verbessern oder die Möglichkeiten generativer KI ausloten möchten, schreiben Sie uns an advice@embiq.com oder kontaktieren Sie uns auf LinkedIn oder anderswo im Netz.
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