Wir haben die Android-Begleit-App für ein SOS-Armband für ältere Menschen geprüft und korrigiert. Die App verbindet sich auf verbreiteten Smartphones jetzt zuverlässig neu und startet Notrufe mit Freisprechfunktion. In kurzen Wartungsetappen haben wir sie an die Vorgaben des Stores angepasst.
Eingesetzte Technologien
Android, Kotlin, Java, Bluetooth Low Energy, Android Companion Device Manager
Werkzeuge
Jira, Google Play Console
3
Projektteam
23 Monate (in kurzen Etappen)
Projektdauer
Mobile App, IoT
Kategorie
Gesundheitswesen / Seniorenbetreuung
Branche

Unser Kunde, ein Hersteller von Telefonen und Sicherheitsgeräten für ältere Menschen, vertreibt ein Armband mit SOS-Taste. Das Armband ist per Bluetooth Low Energy mit einer Android-App gekoppelt. Wird die Taste gedrückt, ruft das Smartphone die Notfallkontakte an und schickt ihnen eine SMS. Bei einem solchen Produkt muss die Verbindung jedes Mal funktionieren. Auf einigen verbreiteten Android-Smartphones war das nicht der Fall. Sobald sich die Person mit dem Armband außer Reichweite bewegte, musste das Armband oft neu gekoppelt werden. Beim Drücken der SOS-Taste verband es sich nicht immer von selbst wieder. Nach einem Neustart des Smartphones startete die App nicht automatisch, und die Nutzer konnten nicht erkennen, ob das Armband verbunden war. Die App stammte von einem anderen Entwickler, deshalb mussten wir den Code zuerst verstehen, bevor wir etwas änderten.
Bluetooth-Probleme zeigen sich selten auf dem Smartphone am Schreibtisch. Sie treten auf, wenn man die Reichweite verlässt, das Telefon nachts neu startet oder das System die App schlafen legt. Jede dieser Situationen haben wir auf den Geräten nachgestellt, die die Menschen tatsächlich nutzen – bevor wir eine einzige Zeile Code geändert haben.

Wir begannen mit einem kurzen Audit mit fester Obergrenze: Wir prüften den Code, testeten die App mit dem Armband auf den Smartphone-Modellen, bei denen Nutzer Probleme hatten, und legten einen Plan mit Aufwandsschätzung für die Korrekturen vor. In der nächsten Etappe überarbeiteten wir Kopplung, Wiederverbindung und Hintergrundbetrieb, korrigierten die Alarmmeldungen und ergänzten SOS-Anrufe mit Freisprechfunktion. Danach beauftragte der Kunde bei Bedarf kleine, zeitlich begrenzte Etappen. Wir passten die App an schlanke Android-Geräte und Bedienungshilfen an, veröffentlichten eine zweite Variante unter anderer Marke und hielten die App durch regelmäßige Updates und Releases konform mit den Anforderungen von Google Play. Den gesamten Umfang hat das eigene Team von EMBIQ umgesetzt.
Bei einem Sicherheitsgerät reicht „funktioniert meistens“ nicht. Wir haben das Projekt klein und fokussiert gehalten: zuerst ein Audit, dann gezielte Korrekturen, danach kurze Wartungsetappen, sobald die Plattform oder der Store die Regeln geändert hat.
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Agnes
Spezialistin für Business Development
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