20. März 2025
Die ersten Monate des Jahres 2025 brachten EMBIQ zwei Ortswechsel. In Lublin ist unser Team in ein neues Büro in der al. Kraśnicka gezogen, und Anfang März ging es nach Salzburg zur SALZ21 – zum zweiten Mal in Folge auf den Start-up-Stand von Silicon Alps.
Keines der beiden Ereignisse ist für sich genommen spektakulär. Zusammen sagen sie aber einiges darüber, wie wir 2025 arbeiten: eine kompakte, flexible Basis in Polen, eine wachsende Präsenz in Österreich und mehr Zeit, um den Unternehmen zuzuhören, mit denen wir zusammenarbeiten möchten.
Seit 1. März arbeitet unser Team in Lublin in einem Business-Center-Büro in der al. Kraśnicka 27; das bisherige Büro in der ul. Gęsia haben wir aufgegeben. Den Vertrag haben wir im Dezember 2024 unterschrieben und im Februar, noch vor dem Einzug, um einen zweiten Raum für das Team erweitert.
Die Wahl eines Business-Center-Büros war bewusst. Unser Team arbeitet aus mehreren Städten, und in Lublin brauchen wir keine große Fläche mit festen Arbeitsplätzen, sondern einen Ort, der mit unseren Projekten wächst und schrumpft: Arbeitsplätze für alle, die täglich kommen, Besprechungsräume für Planungssitzungen und Workshops mit Kunden und einen Empfang, der sich um den Rest kümmert. Lublin, wo EMBIQ gegründet wurde, bleibt unsere Basis, und das neue Büro macht es leichter, das Team zusammenzubringen, wenn es darauf ankommt.
Der Umzug in Polen geht Hand in Hand mit unserer österreichischen Seite. Bei der EMBIQ GmbH in Graz beginnen viele unserer Gespräche mit Unternehmen aus Österreich und Deutschland, und unsere Partnerschaft mit dem Silicon Alps Cluster öffnet uns weiterhin Türen zur regionalen Elektronik- und Industrie-Community.
In der Praxis laufen Projekte über beide Standorte. Discovery-Workshops und Kundentermine finden oft in Österreich statt; Entwicklung, QA und langfristige Wartung laufen aus Polen. Für Kunden ist der Unterschied unsichtbar: ein Team, ein Projektplan und die Wahl, den Vertrag mit der österreichischen oder der polnischen Gesellschaft zu schließen.
Die SALZ21 am 5. und 6. März im Messezentrum Salzburg bringt unter dem Motto „Mensch, Technologie und Zukunft“ Industrie, Technologieanbieter, Start-ups und Investoren zusammen. Schwerpunkte waren in diesem Jahr künstliche Intelligenz, Green Tech, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Am 5. März teilten wir uns den Gemeinschaftsstand des Silicon Alps Clusters mit vier weiteren Unternehmen aus seiner Start-up-Community – wie schon auf der SALZ21 2024.
Am selben Tag veranstaltete Startup Salzburg im Rahmen der Messe SALT'N'VENTURE, seine Start-up- und Investmentkonferenz. Wir wurden für den Investors Walk im Track EnterpriseTech, E-Commerce & Logistics ausgewählt: Investorengruppen gehen von Stand zu Stand, und jedes Unternehmen hat etwa zehn Minuten für einen kurzen Pitch mit anschließenden Fragen und Feedback.
Manchmal werden wir gefragt, warum ein Unternehmen, das seit vielen Jahren Software entwickelt, zwischen Start-ups steht. Die Antwort ist einfach: Wir haben den größten Teil unserer Geschichte mit und für Start-ups gearbeitet, große Erfolge ebenso wie schmerzhafte Misserfolge erlebt und teilen diese Erfahrung gern früh mit Gründerinnen und Gründern, besonders zur Softwareseite ihrer Konzepte. Viele der Start-ups von heute sind die Produktunternehmen von morgen.
Die Gespräche mit Herstellern und Technologieunternehmen in Salzburg haben bestätigt, was wir in unseren eigenen Projekten sehen. Zwei Themen beschäftigen in diesem Jahr fast alle.
Das erste ist die Regulierung vernetzter Produkte. Ab August 2025 gelten die Cybersicherheitsanforderungen der Funkanlagenrichtlinie (RED) für viele drahtlose Geräte, die in der EU in Verkehr gebracht werden, und ab September gilt der Data Act mit neuen Regeln für den Zugang zu Daten vernetzter Produkte. Unternehmen, die Geräte bauen oder aus dem Ausland nach Europa bringen, fragen, was das für ihre Firmware, Apps und Cloud-Dienste bedeutet. Den größeren Zusammenhang haben wir in unserem Beitrag über den Weg eines Produkts von außerhalb der EU nach Europa beschrieben.
Das zweite ist KI, die von Experimenten in die tägliche Arbeit wandert – in den Produkten unserer Kunden ebenso wie in der Arbeit unserer eigenen Entwickler. Darüber schreiben wir später in diesem Jahr mehr.
Wenn Sie in Lublin sind, schauen Sie in unserem neuen Büro in der al. Kraśnicka vorbei. Wenn Sie in Österreich sind, treffen wir uns genauso gern in Graz. Und wenn wir uns auf der SALZ21 kennengelernt und noch nicht wieder gemeldet haben, schreiben Sie uns.
Angebot oder Beratung anfragen
Wir sehen uns Ihr Projektkonzept und seinen aktuellen Stand gemeinsam an.
Sie erhalten von uns einen ersten Vorschlag zum Projektumfang sowie eine Zeit- und Kostenschätzung.
Die Beratung ist durch eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) geschützt.