Ein Dienstleistungsunternehmen in Mitteleuropa koordinierte ein großes Team an vielen Standorten über Tabellen und Messenger-Gruppen. Wir haben eine mobile App für Mitarbeitende und ein Web-Backoffice für Koordinatoren gebaut – mit Arbeitszeiten, Dienstplänen, Chat und Benachrichtigungen – und sie Standort für Standort eingeführt.
Eingesetzte Technologien
React Native, Expo, Python, Django, Next.js, REST API, Push-Benachrichtigungen, CRM-Integration (Webhooks)
Werkzeuge
Jira, Figma, GitHub, Sentry, Firebase App Distribution
10
Projektteam
20 Monate (laufend)
Projektdauer
Individualsoftware, Mobile App
Kategorie
Personaleinsatzplanung
Branche

Die Mitarbeitenden des Kunden arbeiten gleichzeitig an vielen Standorten und in vielen Projekten. Die tägliche Zusammenarbeit lief über Tabellen, Telefonate und große Messenger-Gruppen: Dienstpläne wurden als Dateien verschickt, Arbeitszeiten von Hand gesammelt und abgeglichen, und die Koordinatoren hatten keinen zentralen Ort, an dem sie sehen konnten, wer wann wo arbeitet. Das Unternehmen wollte stattdessen ein einziges System: eine mobile App, die die Mitarbeitenden wirklich jeden Tag nutzen, ein Web-Backoffice für Koordinatoren und Teamleiter und eine saubere Anbindung an das CRM, auf das das Backoffice gerade umstieg. Die App musste auch für Menschen funktionieren, die wenig Geduld mit komplizierter Software haben, in mehreren Sprachen verfügbar sein und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs eingeführt werden – Standort für Standort, Koordinator für Koordinator.
Am schwierigsten war nicht eine einzelne Funktion, sondern die Einführung. Wir haben Gewohnheiten ersetzt, die auf Tabellen und Chatgruppen beruhten. Deshalb musste jedes Release einem Koordinator den Alltag schon in der ersten Woche erleichtern – sonst wäre es nicht genutzt worden.

Die Mitarbeiter-App ist in beiden App-Stores veröffentlicht und wurde schrittweise eingeführt: zuerst eine Pilotgruppe mit einem Koordinator, dann weitere Gruppen und Standorte – zuerst Chat und Zeiterfassung, danach Dienstpläne, Zusatzleistungen und Abwesenheiten. Mit Feature-Flags, erzwungenen Updates und Over-the-Air-Updates geben wir Neues zuerst für ausgewählte Gruppen frei. Absturzüberwachung und Produktanalyse zeigen, wie die App tatsächlich genutzt wird; so wird die Akzeptanz anhand vereinbarter KPIs verfolgt. Koordinatoren verwalten Dienstpläne, Gruppen und Stunden jetzt in einem Web-Panel und exportieren die Stunden für jeden Standort und Monat, statt sie aus Tabellen zusammenzusetzen. Seit März 2026 nutzt das Team in der täglichen Entwicklung außerdem KI-Coding-Agenten: Aufgaben werden als Tickets beschrieben, Agenten bereiten Änderungen als Pull Requests vor, und das Entwicklungsteam prüft sie und entscheidet, was gemergt wird.
Wir haben die Plattform so aufgebaut, dass sich jedes Modul gruppenweise einschalten lässt. So konnte der Kunde früh mit echten Mitarbeitenden testen und nur ausbauen, was funktioniert hat – und wir haben eine Codebasis, die sich leicht ändern lässt, während das Produkt weiter wächst.
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Agnes
Spezialistin für Business Development
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