20. Oktober 2020
ASO hilft Ihnen, die organische Reichweite Ihrer App insgesamt zu steigern. Eine gute Optimierung umfasst mehrere Schritte: die Optimierung der Metadaten, die Conversion-Optimierung und bezahltes Marketing. Sehen wir uns an, warum jeder davon zählt.
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Der erste Schritt, damit Ihre App gefunden wird, ist die Optimierung der Metadaten, vor allem der Keywords. Mit optimierten Keywords erreicht Ihre App mehr Nutzer in den Suchergebnissen – dort, wo die meisten Apps entdeckt werden.
Die meisten Nutzer finden eine App über Suchbegriffe zu wichtigen Funktionen oder Markennamen. Je mehr Keywords Sie abdecken und für je mehr Sie gut platziert sind, desto größer ist die Chance, dass Ihre App entdeckt wird.

Oben: Kennzahlen zur Entdeckung über die Suche und zu Downloads in App Stores. Quelle: Apple.
Wenn Nutzer Ihre App über einen Suchbegriff finden und herunterladen, gewinnt sie für dieses Keyword an Relevanz und kann höher ranken. Mit einer guten Suchoptimierung kann Ihre App für Hunderte, wenn nicht Tausende Keywords ranken.
Um Ihre Metadaten für eine bessere Sichtbarkeit zu optimieren, ermitteln Sie zuerst, wonach Nutzer suchen, wenn es um Ihre App geht. Bewerten Sie Keywords mit Software, die für ASO entwickelt wurde (nicht für SEO, denn Websuche und Suche im App Store folgen unterschiedlichen Trends und Suchvolumen). Sobald Sie diese Keywords in die Metadaten eingebaut und veröffentlicht haben, erfassen App Store und Play Store das Update und zeigen Ihre App für die gewählten Begriffe in den Suchergebnissen an.
Danach ist es wichtig, die Keywords auszuwerten und festzustellen, welche am besten funktionieren. In künftigen Versionen können Sie die Metadaten anpassen, schwächere Keywords austauschen und neue aufnehmen.
Die Keyword-Optimierung ist der erste Schritt zu mehr Sichtbarkeit. Sie liefert zudem wichtige Daten für andere Marketingmaßnahmen, etwa bezahlte Search-Ads-Kampagnen. Wenn Sie wissen, wie Nutzer Ihre App finden, optimieren Sie im nächsten Schritt, was sie dann sehen – damit sie die App auch herunterladen.
Die Optimierung der Metadaten legt das Fundament dafür, dass Ihre App gefunden wird. Dieser erste Schritt ist entscheidend; der nächste besteht darin, die Sichtbarkeit in Downloads zu verwandeln.
Jeder Traffic, egal woher er kommt, führt entweder auf die Store-Seite der App oder zu einem Suchergebnis. In beiden Fällen ist Conversion-Optimierung unerlässlich. Nutzer beurteilen die sichtbaren Elemente wie Icon, Screenshots und Video und entscheiden danach, ob sie die App herunterladen. Ein optimiertes Set an Grafiken zeigt ihnen, warum sich der Download lohnt.
Deshalb müssen sich Entwickler von Apps bei der Conversion-Optimierung auf diese gestalterischen Elemente konzentrieren. Sie sollten nach den Best Practices von ASO gestaltet werden, damit die Conversion-Rate steigt.
Mit wachsender Nutzerbasis hilft die Optimierung der Grafiken herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. Wenn Sie die Markengrundlagen Ihrer App noch festlegen, erfahren Sie so, worauf Nutzer am stärksten reagieren; wenn Sie bereits Markenrichtlinien haben, sehen Sie, wie sich unterschiedliche Umsetzungen auf die Downloads auswirken.
Wenn Sie Ihre Grafiksets auf Conversion hin gestalten und testen, gewinnen Sie möglichst viele Nutzer. A/B-Tests, bei denen mehrere Varianten der Store-Inhalte gegeneinander laufen, zeigen, was mehr Nutzer überzeugt.
Wenn Sie jeweils nur ein Element testen, erkennen Sie, welche Teile Ihres Store-Eintrags bei Ihrer Zielgruppe besser ankommen. Diese Erkenntnisse fließen in künftige Tests und Releases ein, sodass die Erfolgsquote stetig steigt.
Eine gute Conversion kann auch das organische Keyword-Ranking verbessern. App Stores berücksichtigen bei organischen Rankings die Klickrate und die Installationen, daher stärkt Conversion-Optimierung Ihre organische Reichweite. Je mehr Klicks Ihre App bei einem Suchbegriff erhält, desto eher rankt sie dafür vor Wettbewerbern mit weniger Klicks.
Dieses organische Wachstum bringt Ihre App zu mehr Nutzern. Die optimierten Grafiken bewegen sie dann zum Klick und zum Download, was die Keyword-Rankings weiter verbessert. Dieser Kreislauf aus Testen, Ausrollen, Analysieren und Iterieren führt zu kontinuierlicher Verbesserung.
Steht eine solide organische Strategie, können Sie mit bezahltem Marketing das Wachstum weiter beschleunigen. Bezahltes Marketing allein ersetzt keine richtige App Store Optimization, ergänzt aber die Grundlagen von ASO sehr gut.
Bezahlte Kampagnen wie Apple Search Ads und Google Ads lenken Traffic auf Ihre Store-Seite. Neben mehr Traffic durch die Anzeigen erhöhen sie auch die organische Sichtbarkeit nach dem Ende der Kampagnen. Bezahlte Nutzerakquise kann außerdem die Algorithmen des Stores anregen, Ihre App schneller zu präsentieren.
Durch schnellere Indexierung und größere Sichtbarkeit sparen bezahlte Kampagnen Zeit und machen Ihren Traffic wirksamer. Das wirkt sich positiv auf Ihre Keyword-Rankings in den Stores aus und steigert die Downloads weiter.
Fazit
Eine App zu entwickeln und zu veröffentlichen, ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Launch – App Store Optimization ist der nächste. Wenn Sie Downloads gewinnen möchten, braucht Ihre Marketingstrategie für die mobile App ASO.
ASO ist ein Prozess mit mehreren Schritten und Bereichen, darunter Keyword-Rankings, auf Conversion ausgelegte Grafiken und bezahltes Marketing. Richtig eingesetzt, verschafft eine gute ASO-Strategie Ihrer App den nötigen Schub bei Sichtbarkeit und Downloads und bildet den Kern Ihrer Marketingstrategie für mobile Apps.
Über den Autor
Dave Bell, Mitgründer und CEO von Gummicube
Gummicube ist ein international tätiger Spezialist für App Store Optimization mit mehr als 11 Jahren Erfahrung in der Optimierung und Vermarktung von Apps. Wir bieten ASO-Technologie für Unternehmen und Agenturleistungen und unterstützen Kunden auf der ganzen Welt. Tausende Unternehmensmarken und Start-ups vertrauen uns, darunter Microsoft, LinkedIn, Bethesda, SWEAT, GrubHub, McAfee und viele andere.
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